In der Kunst wie beim Schreiben interessiert mich die sinnliche Wahrnehmung von Geschichte und Geschichten in allen ihren Facetten.

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Interventionen im öffentlichen Raum / Skulpturales / Objekte / Gedrucktes /Gebautes / Räumliches / Kollaborationen




Ausstellung YUGOMANIA bis 10.08.2018

Pavlov‘s Dog  .  Bergstraße 19  .  Berlin-Mitte

Do bis Sa 16 - 20 Uhr


Pavlov‘s Dog

19.07.2018 / 19:00 Uhr LESUNG

in der Ausstellung YUGOMANIA über meine "Herbstliche Reise…" 2017 auf dem Balkan, sozusagen der Text zu den Bildern.

Eintritt frei!

Pavlov‘s Dog  .  Bergstraße 19  .  Berlin-Mitte

26.07.2018 / 19:00 Uhr


Vortrag / Präsentation

Joerg Waehner: E.L.K. - von Ernst Ludwig Kirchner in Davos zur Porzellan-Kollektion


ep-contemporary

Pohlstraße 71 / Ecke Potsdamer Straße

10785 Berlin


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                                                                                          Ernst Ludwig Kirchners Arbeitstisch in Davos mit E.L.K.-Porzellan-Kollektion

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Der weiße Putz bröckelt von der roten Backsteinmauer, eine graue Regenrinne verläuft durch das Bild. In diesem Rot, Weiß und Grau klaffen kleine Einschusslöcher. Das Foto wurde auf dem Territorium des ehemaligen Jugoslawien aufgenommen. Damit stehen der Jugoslawien-krieg und der Zerfall des Landes in den neunziger Jahren mit seiner Widersprüchlichkeit und Fragilität symbolisch für die Zeit nach dem Eisernen Vorhang, die zu neuen Abgrenzungen und gesellschaftlichen Verwerfungen geführt hat.  

Joerg Waehner nähert sich dieser Epoche mithilfe eines erweiterten Fotografiebegriffes. Durch Aufnahmen, Zeichnungen, Texte und Frottagen materialisiert Waehner die historischen Restmengen zu haptischen Bildträgern in einer Art soziologischem Reifeprozess. In YUGOMANIA beeinflusst die Vergangenheit permanent die Gegenwart. Waehner lässt Fotografien von jungen Soldaten aus dem Jugoslawienkrieg mit der auf Grabsteinen gespiegelten Umgebung verlaufen, verbindet Bilder vom ehemaligen Präsidenten Tito mit Landschaften aus einem Kalender. Ein vormaliges Landesschild von Jugoslawien wurde schlicht mit „Slowenien“ überschrieben. Abgepaust bringt Waehner diese Erinnerung zum Vorschein. Auf diese Weise schiebt sich in YUGOMANIA ein Bild in das Nächste, um die verdrängten Schichten des Krieges freizulegen.

Chiara Thies

White plaster crumbles from a red brick wall, a grey gutter runs through the image. In the red, white and grey expanse small bullet holes are gaping. The photo was taken somewhere in former Yugoslavia. So the war in Yugoslavia and the collapse of the country during the 1990s with its inconsistency and fragility are symbolic for the time after the fall of the Iron Curtain, which led to new demarcations und social distortions.

Joerg Waehner approaches this era by means of an extended concept of photography. In a kind of sociological process of ripening Waehner transforms the remnants of history into haptic pictorial forms using photographs, drawings, texts and frottages. In YUGOMANIA the past constantly influences the present. Waehner merges photos of young soldiers from the Yugoslavian war with the environment mirrored on gravestones, combines images of the former President Tito with landscape pictures from a calendar. A former Yugoslavian border sign was simply overwritten „Slovenia“. Waehner traces these memories and reveals them. And so in YUGOMANIA one image pushes into the next to expose the suppressed layers of the war.


Chiara Thies

Vernissage 13.07.2018 / 19:00 Uhr


13 + 13

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Ausstellung mit Ophelia Beckmann und Joerg Waehner

bis 8. September 2018


ep-contemporary

Pohlstraße 71 / Ecke Potsdamer Straße

10785 Berlin

Do/Fr 15-18:30 / Sa 14-18



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