BIOGRAFIE

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Der Künstler und Autor Joerg Waehner, geboren 1962, lebte bis zu seinem 15. Lebensjahr in Rostock, lernte in Karl-Marx-Stadt Schriftsetzer und ging 1986 nach Berlin, wo er fortan zur Avantgarde-Szene vom Prenzlauer Berg zählte.


Waehner veröffentlichte zu DDR-Zeiten Beiträge in zahlreichen inoffiziellen Publikationen („Schaden“, „Verwendung“, „Liane“, „Entwerter/Oder“, „Herzattacke“, „Ariadnefabrik“, „A3“, „Kontext“) sowie in offiziellen („Niemandsland“, „Bildende Kunst“, „Temperamente“ und „Sonntag“).

Nach der Wende war er Mitbegründer und Gesellschafter im Galrev-Verlag und wurde 1994 politisch rehabilitiert. Von 1995 bis 2013 arbeitete Waehner als Berater für Design und kulturelle Kommunikation für eine Berliner IT-Firma.


Als künstlerischer Fotograf beteiligt er sich an in- und ausländischen Ausstellungen und publiziert regelmässig in Kunst- und Literaturzeitschriften.

Bisher veröffentlichte Bücher: Amerika ist ein U-Boot im Goldfischteich oder ein Genie ist kein Mietwagen (1992), Der Ruf von El Akan (2000), nervoese gesten (2002) und Einstrich-Keinstrich (2006).